"Galets du Rhin - Rheinkiesel", Edith Schweizer liest im Café Littéraire

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"Galets du Rhin - Rheinkiesel"
Edith Schweizer liest im Café Littéraire Saint-Louis

Zwanzig Autorinnen und Autoren aus dem Dreiland – auch mozaik-Redaktorin Edith Schweizer-Völker ist dabei – haben sich zusammen gefunden, um einen trinationalen Anlass und ein gemeinsames Buch zu planen. Am Dienstag, 6. März, werden sie abends im "Caveau du Café Littéraire" von Saint-Louis aus ihren Werken lesen: "auf deutsch, französisch, elsässisch, alemannisch, baseldeutsch, in landschäftler Mundart und wie immer ihnen «der Schnabel gewachsen ist."
Quelle: www.mozaik.ch



Mythische Orte am Oberrhein, Band 1 und 2
Je vierzig Ausflüge in die Dreiländerregion Elsass – Südbaden - Nordwestschweiz
Der Bogen der Ausflugsziele spannt sich über die Dreiländerregion am Oberrhein zwischen Schwarzwald, Vogesen und Jura. Sie ist reich an mythischen Orten, die von Mythen, Sagen und Legenden umwoben sind. Überreste keltischer und gallorömischer Siedlungen, alte Wallfahrtskapellen, Burgruinen, Kirchen, Klöster und heilige Quellen laden zum Entdecken ein. Die Basler Kulturjournalistin und Volkskundlerin Edith Schweizer-Völker hat die Orte zusammen mit dem bekannten deutschen Fotografen Martin Schulte-Kellinghaus kulturgeschichtlich dokumentiert. Die Autorin zeigt auf, welche Bedeutung die mythischen Plätze für die Menschen einst hatten und noch heute besitzen, stellt unterschiedliche Legenden und Historien nebeneinander und überlässt es den Besucherinnen und Besuchern selbst, sich von der Bedeutung und der Schönheit dieser Orte beeindrucken zu lassen.
Dank der praktischen Hinweise zu Anfahrts- und Wanderrouten ist das Buch der ideale Begleiter für alle, die mit diesem Buch auf Spurensuche zu diesen besonderen Stätten am Oberrhein gehen möchten.

Von Basel bis Rheinau, durch die Vogesen und über den Kaiserstuhl
Die Reise führt vom Basler Münster durch das liebliche Baselbiet, dem Rhein entlang über Rheinfelden und Bad Säckingen bis zur mächtigen Klosterkirche in Rheinau, gelangt im Elsass an heiligen Quellen vorbei bis zur eindrücklichen Keltensiedlung von Saint-Dié in den Vogesen und zeigt in Südbaden faszinierende Orte auf wie die St. Pantaleonskapelle in Niederrotweil am Kaiserstuhl oder den Kindlesbrunnen in Haslach im Kinzigtal.

Interreg-Projekt auch für Wander- und Fahrrad-Tourismus
Zahlreiche Gemeinden entlang des Oberrheins haben sich zu einem Verein ‚Mythische Orte am Oberrhein' zusammengeschlossen, der Dank EU-Zuschüssen Ausstellungen zum Thema, Tourismusbroschüren in Deutsch/Französisch/Englisch und Hinweistafeln an den Orten errichten konnte. Der Verein ist zur Zeit dabei, das umschriebene Gebiet mit dem Internet-Portal www.veloland.ch grenzüberschreitend für den Wander- und Fahrradtourismus zu vernetzen. Im Webportal www.mythische-orte.com sind die Informationen abrufbar.

Die Autorin Edith Schweizer-Völker hat als Kulturjournalistin und Volkskundlerin mehrere Bücher zum Brauchtum im Dreiland und der Schweiz publiziert. Sie arbeitet als freie Kulturjournalistin,, war u.a. Mitarbeiterin am SCHWEIZER LEXIKON 91 und ist Dozentin an der Volkshochschule beider Basel. Für ihre Arbeit an grenzüberschreitenden Publikationen wurde sie 2008 von der REGIO BASILIENSIS mit einer Medaille ausgezeichnet.

"Wolfskind Traute", Gertraud Gross

wolfskind traute koenigsberger buergerbrief 05 2012Veröffentlichung im "Königsberger Bürgerbrief"

Wir wussten nicht "Wolfskind Traute", Gertraud Gross

2012 05 wolfskind PAZPreussische Allgemeine Zeitung, 05/2012

Monika Taubitz liest im Rahmen der "Meersburger Autorenrunde"

meersburger autorenrunde-taubitzErinnerungen schwirrten am 12. April durch den Bildungsturm des Kulturzentrums am Münster. Die drei Autoren der Meersburger Autorenrunde Johanna Walser, Peter Salomon und Monika Taubitz lasen neue Texte, die sich mit biographischen und autobiographischen Themen vor allem aus der Nachkriegszeit beschäftigten. Veranstaltet wurde der Abend vom Internationalen Bodensee Club. Johanna Walser, eine Tochter Martin Walsers, las den Anfang eines noch nicht gedruckten Textes, der auf den mündlichen Erzählungen einer Frau basiert. Die Protagonistin Valerie erinnert sich an harte Kriegswinter im deutschsprachigen Teil Tschechiens und an die Bedingungen der Vertreibung 1946. Aber auch Kindheitserlebnisse wie das Pflücken von Herzkirschen mischen sich darunter. In Walsers klarer und unsentimentaler Sprache wirken die Gräuel des Krieges umso abstruser im Gegensatz zu der ländlichen Idylle. Peter Salomon verpackt in seinem neuen Gedichtband "Die Jahre liegen auf der Lauer" skurrile Anekdoten aus dem eigenen Leben in humorvolle Gedichte. Von fiktiven Begegnungen mit dem Boxer Bubi Schulz im Sommerurlaub in Travemünde 1953 ist die Rede, ebenso wie von den grünen Bäume seiner jetzt roten Geburtsstadt Berlin. Durch die spielerische Verwendung alter Versformen möchte Salomon "das Aroma einer Zeit mit ihren Verrücktheiten aufnehmen" und gleichzeitig die Tradition fortschreiben, wie er in der Diskussion mit SÜDKURIER-Kulturredakteur Siegmund Kopitzki erklärte. Monika Taubitz, die als Kind die Vertreibung aus Schlesien 1945 erlebte, las ein Kapitel aus ihrem Buch "Winteralbum". Hier beschreibt sie die Rückreise mit dem Zug von einem Besuch in Breslau viele Jahre nach Kriegsende. Als wäre es eine Fahrt durch vergangene Zeiten strudeln die Bilder der Kindheit bei Strehlen und in Breslau auf die Protagonistin ein. Taubitz Lyrik findet heute in Polen eine große Leserschaft. "Ich habe das Gefühl, dass meine Lyrik dort so verstanden wird, wie sie gemeint ist", sagt sie. Gerne hätte man auch einige Texte aus der neuen Anthologie "Aber es gab noch einen anderen Fisch" gehört, deren Vorstellung das Programm versprochen hatte.

Quelle: Südkurier vom 14.04.2012

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